Aus der Berliner Charité ein Vorschlag, der den aktuellen 7-Tages-Inzidenzwert ersetzen soll

(Berlin direkt im ZDF vom 11.10.2020)

Man kann es kaum glauben aber das ZDF berichtet erneut sehr kritisch.

Die Zahlenmanipulationen um den 7-Tages-Inzidenzwert wurden jetzt nach unten bis auf den Wert 35 gezurrt um überhaupt über Öffnungen zu reden und jetzt möchte man die bei einem Virus naturgemäß auftretenden Mutationen als weiteres Erschwernis einbauen.

Es geht bei der Inzidenz unabängig von der Testanzahl um die positiven Untersuchungen je 100.000 Einwohner. Daher ist das Ergebnis immer von der Zahl der Testungen abhängig und ist durch die Veränderung der Testanzahlen beliebig manipulierbar. Das ist die berühmte Milchmädchenrechnung und 83 Millionen Deutsche fallen darauf rein. Die Tschechen sind da ehrlicher und schreiben die Testanzahl dazu.

Hat man die Testzahlen nach Festschreibung der Inzidenz nach oben gefahren und jeder staunt ob der hohen Inzidenz ist es zur Beruhigung der Bevölkerung nur recht und billig die Anzahl der Testungen auf den früheren Wert zurückzufahren um vergleichbare Inzidenz-Werte zu erhalten, die erwartungsgemäß deutlich unter 35 liegen werden oder man setzt mathematisch richtig die Testergebnisse in Relation zur Testanzahl.

Aus der Berliner Charité ein Vorschlag, der den aktuellen Coronagrenzwert mit den unsinnigen PCR-Testergebnissen (7-Tages-Inzidenzwert) ersetzen soll.

Wieviel Prozent der intensivmedizinischen Kapazität wird gerade benutzt oder benötigt. Nach Angaben der Charité werden aktuell 3 % der Kapazitäten benutzt. Der Schwellenwert sollte bei 25 % liegen. Die Politik braucht eine kluge Zahl um Freiheit, Feiern und Reisen zu verbieten, aber niemand verbietet der Politik klüger zu werden.

geschrieben von: Peter Hollatz

Peter Hollatz

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