Reichsgründung 150 Jahre Deutscher Nationalstaat

Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871) (erste Fassung 1877) • Anton von Werner • Public domain

Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871) (erste Fassung 1877) • Anton von Werner • Public domain

Berlin, 18.01.2021

Es ist ein großes Datum deutscher Geschichte: der 18. Januar 1871, die Gründung des Deutschen Reiches. Doch während der 100. Reichsgründungstag noch angemessen gewürdigt wurde, herrscht heute im Bundeskanzleramt wohl Schweigen.
Frank-Walter Steinmeier bei einer Gesprächsrunde mit Historikern zum 150. Jahrestages der Reichsgründung:
Wir Deutschen stehen dem Kaiserreich heute so beziehungslos gegenüber wie den Denkmalen und Statuen von Königen, Kaisern und Feldherren aus dieser Epoche...

Es scheint eine stumm gewordene Kulisse zu sein, die den meisten nichts mehr sagt...“

Im späteren Verlauf bringt er die Rede auf das Humboldt Forum, ein Ort, an dem seiner Ansicht nach das kaiserliche Erbe des deutschen Kolonialismus besichtigt und hinterfragt werden soll.

Auch meint er Bismarcks verachtende Haltung für Parlament und Demokratie auszumachen.

Dann glaubt Steinmeier weitere Gegner der Demokratie zu erkennen, die mit wehenden Reichskriegsflaggen auf den Stufen des Reichstagsgebäudes, versuchten dieses zu Erstürmen

Warum ist das Bewußtsein an diese glorreiche Epoche der Reichsgründung aus dem Bewußtsein der Deutschen verschwunden? M.E. hat man das den Deutschen in den letzten reichlich Hundert Jahren gründlich ausgetrieben.

Die Schändung und Vernichtung unzähliger Bismarck- und andere insbesonders Germania-Denkmale sollten wohl auch die Erinnerung an bessere Zeiten trüben.

Früher wurde der Sedantag über fast 50 Jahre in ganz Deutschland mit zwei Tagen Volksfest gefeiert.

Das Umerziehungsprogramm der Alliierten dauert heute 75 Jahre nach dem verlorenen Krieg immer noch an! Hat es u.a. in folgendem seine Begründung?

„Es hat ungefähr 400 Jahre gedauert, die Deutschen in ihren gegenwärtigen Geisteszustand zu bringen; und niemand weiß, wie lange es brauchen wird, sie aus diesem Zustand wieder herauszubringen.“
(Taylor 1945, in: Dahrendorf 1968, S. 37 *)

Siegfried Kracauer sekundierte:

„Jede wirksame Mobilisierung des deutschen Anstands muß mit einem Wechsel von Denkgewohnheiten, die Jahrhunderte alt sind, einhergehen.“
(Kracauer 1949 *)

Quelle

Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung (veröffentlicht von 13.08.2012 – 10.09.2017) http://www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/ernstfall-demokratie/themen/das-re-education-programm-wird-gestartet

Wir lösen die Regierung ab!

Mit Demonstrationen unter 500.000 Teilnehmern ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen!

Warum mindestens 500.000? –

Weil sich das „System“ angepasst hat. Die Fehler von 1989 sollen nicht wieder passieren.

Man sieht es ja, wie die Regierungen die Demonstrationen aussitzen. Entweder es steht ein wirklich repräsentativer Teil des Volkes auf, – das geht erst bei einer halben Million los und entwickelt dann eine revolutionsartige Eigendynamik oder wir gehen das zielgerichtet über die parlamentarische Schiene mit alternativen Parteien an.

Spektakuläre (aber weitgehend gesetzmäßige) Aktionen, wie bei den Identitären oder 1%, welche Eingang in die Medien finden können helfen Gefährten zu wecken oder gar Mitstreiter mitzunehmen.

Schließt Euch den alternativen Parteien an und hebt die Altparteien über die Parlamente aus dem Sattel. Das wäre der grandioseste Niedergang des 70-jährigen Marionettentheaters!

Viele sehen erst seit Mitte der 80er einen seit Jahrzehnten eingefädelten Abwärtsstrudel deutlicher! Daher sollte man jetzt die Parteien, die vornehmlich seit 1985 in Land und Bund in Regierungsverantwortung stehen und teilweise mit dem politischen Gegner nur zum eigenen Machterhalt Koalitionen bilden nicht wählen. Wozu auch? Sie haben ihre Unfähigkeit schon bewiesen.

Kurz vor den Wahlen kommt sicherlich von den Altparteien schon vor Ostern oder im Sommer der Weihnachtsmann mit kleineren Werbegeschenken und oft auch mit Ermahnungen, wie

„Überlegt euch bitte gut, wen ihr jetzt/dann wählt! Überlegt euch gut, wer in Zukunft über das Wohl und Wehe Deutschlands/Bayerns… entscheiden soll!“

Diese schon an unsere Eltern gerichtete Drohung zieht nicht mehr! Das Land ist im Aufbruch! Immer mehr Menschen fühlen sich durch von ihnen gewählte Abgeordnete nicht mehr vertreten. Das kann sich mit den nächsten Wahlen zum Wohle des ganzen Volkes einrenken, wenn die alternativen Parteien zusammen über 50% Stimmanteil auf sich vereinen und damit den Regierungsauftrag verantwortungsvoll übertragen bekommen.

„Wir wollen mehr Basisdemokratie wagen!“

„Habt Mut! – Mut zum Widerstand!“

Mach‘ mit bei der http://blog.Buergerplattform.com und helfe mit unser Land wieder vom Kopf auf die Beine zu stellen.

Ein alternativer Neuanfang in dieser schwierigen Zeit alternativloser Entscheidungen einfallsloser Regierungen!

Im Augenblick die einzig wählbaren Parteien

Red‘ mit! Wir laden Dich herzlich ein:

Alle Welt hat Corona oder Influenza

„Alle Welt hat Influenza“ (Karikatur von 1893) • CC BY 4.0 • http://commons.wikimedia.org/wiki/File:A_man_with_influenza,_taken_in_hand_by_a_doctor,_surrounded_Wellcome_L0026163.jpg#mw-jump-to-license

„Alle Welt hat Influenza“ (zeitgenössische französische Karikatur von 1893) • CC BY 4.0 • http://commons.wikimedia.org/wiki/File:A_man_with_influenza,_taken_in_hand_by_a_doctor,_surrounded_Wellcome_L0026163.jpg#mw-jump-to-license  

Die Influenza-Pandemie von 1889 bis 1895 war eine weltweite Pandemie, die seinerzeit in den Zeitungen und später auch in der Fachliteratur Russische Grippe genannt wurde. Die Pandemie begann im Sommer 1889 in Zentralasien, von wo aus sie den Handelsrouten folgend sich nach Russland, China und von Russland aus nach Europa und dann weltweit ausbreitete. Die Ausbreitung erfolgte in Wellen. Der ersten Welle von 1889/1890 folgten bis 1895 drei weitere Wellen unterschiedlicher Ausprägung. Die Russische Grippe war mit bis zu einer Million Opfern weltweit die bis dahin schwerste Influenza-Epidemie, übertroffen erst durch die Spanische Grippe, die ab 1918 weit über 25 Millionen Opfer forderte.

Die Annahme, die Pandemie sei durch ein Influenza-Virus ausgelöst worden, wurde seit Beginn dieses Jahrtausends mehrfach in Frage gestellt. So gibt es nach Ansicht einer belgischen Forschergruppe um Marc van Ranst Indizien dafür, dass die Krankheit durch das Coronavirus HCoV-OC43 ausgelöst worden sein könnte.

Quelle:
Niels Anner: Vor 130 Jahren hat schon einmal ein Coronavirus die Welt gelähmt. NZZ am Sonntag Neue Zürcher Zeitung, 28. August 2020

Durchleben wir eine echte Pandemie?

Robert Koch • Autor unbekannt • Public domain

Robert Koch • Autor unbekannt • Public domain
  • In einer echten Pandemie gäbe es viele Todesopfer, welches sich in einer deutlichen Übersterblichkeitsrate im Vergleich zum Mehrjahresschnitt niederschlagen würde.
  • In einer echten Pandemie gäbe es keine in sich widersprüchlichen und offenkundig unsinnigen Maßnahmen über längere Zeit.
  • In einer echten Pandemie und bei sehr großen Ressourcenverbräuchen würde man keine Mittel mehr verschwenden. Nachrangiges, das nicht dem Überleben der Bevölkerung und der Gesellschaft diente, würde suspendiert werden. Klimaschutz, Entwicklungshilfe, Flüchtlinge etc. würden bis auf weiteres auf Eis gelegt. Das Forcieren der Digitalisierung ist ein Luxusphänomen und ein Luxusproblem – das warten müsste, bis bessere Zeiten kommen.
  • In einer echten Pandemie würde man die Bevölkerung beruhigen und ihr Gelegenheit geben, Ängste zu bearbeiten und zu neutralisieren. Es würde alles vermieden, was Ängste produzieren kann.
  • In einer echten Pandemie würde beim Erreichen sehr hoher Sterbezahlen der Schutz auf die Überlebenden fokussiert werden. Die allermeisten Ressourcen würden dorthin gehen. Echter Bevölkerungsschutz schützt die lebende Bevölkerung vor negativen Auswirkungen.
  • In einer echten Pandemie würden wir unser nationales Kapital und unsere Solidarkassen zusammenhalten – nicht internationale Projekte mit vielen Milliarden sponsern.
  • In einer echten Pandemie würde man bereits während der Krise eine Perspektive für die Zeit danach entwickeln. Dazu müssen die Auswirkungen genau erhoben und der Planung zugrunde gelegt werden.

Das hier ist m.E.eine Influenza/Coronawelle so wie sie uns als Grippewelle schon seit mindestens 100 Jahren heimsucht, zukünftig eben mit gemischten unterschiedlich mutierenden Viren. Die Welt geht nicht unter!

Deutsch, das war einmal!

…zurück zu den Wurzeln!

Gern schaue ich mir den Film von der Gründung des Bundesgrenzschutzes 1951 an. Hier ist noch kaum etwas von Umerziehung zu spüren. Heute könnten junge Leute meinen, es handelt sich um einen Propagandafilm der Wehrmacht. Nein, das war die junge Bundesrepublik wo der Deutsche Geist noch lebendig war und die Ausbilder und Offiziere kriegserfahren am Aufbau einer schlagkräftigen Truppe arbeiteten. Deutschland durfte zu der Zeit noch keine eigenen Waffen produzieren und so griff man teilweise auf Kriegsmaterial zurück, spritzte Wehrmachtsstahlhelme in RAL 6012 schwarzgrün um und importierte eine der besten Pistolen der Welt, die SIG 210-4 aus der Schweiz.

Pistole SIG 210-4

Wegen der hohen Präzision wurde die Pistole auf bemerkenswerte 50 Meter eingeschossen.

Volkstrauertag und Kriegerdenkmäler

Die Funktion eines Kriegerdenkmals ist vielfältig. Es soll die Angehörigen trösten, indem es dem Tod ihrer Verwandten einen Sinn verleiht, es soll die Überlebenden auf das Vorbild der Opfer verpflichten und den Staat und seine Ideale repräsentieren. Deshalb gab es um die Aufstellung von Kriegerdenkmalen auch häufig Konflikte.

Eine große und in ganz Deutschland vertretene Zahl von Kriegerdenkmälern wurde erstmals zur Erinnerung an Kriegsteilnehmer des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 errichtet. Die Denkmalsinschriften verweisen bei den bis 1945 entstandenen Denkmälern oft auf die Tugenden der gefallenen Soldaten:. Tapferkeit, Mut, Vaterlandsliebe, Treue, Opferbereitschaft, Kameradschaft und Pflichterfüllung bis in den Tod. Dagegen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mehr die Rolle der Gefallenen als Kriegsopfer betont und dem Denkmal die Rolle eines Mahnmals für den Frieden zugedacht.

Im Zweiten Weltkrieg nahm der Anteil ziviler Opfer an den. Gesamtverlusten enorme Ausmaße an. Auch aufgrund der politischen Diskussion und des Pazifismus der Nachkriegszeit wurden Denkmäler daher zumeist nicht allein den Soldaten, sondern allen Opfern des Krieges gewidmet, wobei man überwiegend auf die Nennung der einzelnen Namen verzichtete.
In der unmittelbaren Nachkriegszeit kam es vornehmlich in der sowjetischen Besatzungszone zu „wilden“ Beseitigungen von Kriegerdenkmalen ohne behördliches Mitwirken. In den ehemaligen deutschen Ostgebieten wurden nach der Flucht und Vertreibung der Deutschen nach 1945 unzählige Denkmäler geschleift oder umgewidmet.

Zur Besinnung auf gefallene Soldaten gab es in der neueren deutschen Geschichte reichlich Anlass. Nicht erst die beiden Weltkriege förderten das Gedenken an die Kriegstoten, schon der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 legte dafür den Grundstein. In den Jahren des Kaiserreichs erfüllte der Sedantag am 2. September diesen Zweck. Als inoffizieller Feiertag zur Erinnerung an den vorentscheidenden Sieg in der Schlacht von Sedan stand der Sedantag zwar immer im Zeichen eines nationalen Pathos. Doch zugleich gedachte man bei dieser Gelegenheit durch Kranzniederlegungen auch der gefallenen Soldaten.

Mit dem Untergang des Kaiserreichs nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg landete der Sedantag im geschichtspolitischen Abseits. Bereits seit dem Kriegsausbruch im August 1914 war der Sedantag nicht mehr begangen worden. Zaghafte Wiederbelebungsversuche durch die Kriegervereine nach dem Friedensschluss von Versailles scheiterten. Unbehelligt verlief nur noch 1920 die traditionelle Gedenkveranstaltung dann war an eine Fortführung nicht mehr zu denken.

Damals schlug die Stunde für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Auf nationaler Ebene wurde der Verein im Dezember 1919 in Berlin ins Leben gerufen. Das zentrale Anliegen des Volksbunds war, mit einem gesetzlich verankerten Volkstrauertag die Erinnerung an die Kriegstoten wachzuhalten. Doch mehrere Anläufe in den Jahren der Weimarer Republik verliefen im Sande, erst 1934 erhob das Dritte Reich den Volkstrauertag in den Rang eines gesetzlichen Feiertags.
Als nationaler Gedenktag konnte sich der Volkstrauertag freilich schon vorher durchsetzen, seit 1925 wurde er fast überall in Deutschland begangen. Allerdings nicht wie heute Mitte November, sondern immer am fünften Sonntag vor Ostern, also Ende Februar oder Anfang März. Dem Volksbund ging es damals vornehmlich um ein unpolitisches Totengedenken, teils sogar um internationale Versöhnung.

Seit 1952 ist der Volkstrauertag durch seine Verlegung auf den vorletzten Sonntag vor dem ersten Advent in das Zeitfenster für die religiösen Totengedenktage eingebettet. Seinen Status als gesetzlicher Feiertag büßte der Volkstrauertag jetzt wieder ein.
Inzwischen geht es am Volkstrauertag längst nicht mehr nur um gefallene Soldaten. Sondern ganz allgemein um das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Dabei wird der Volkstrauertag mitunter auch als nationaler Gedenktag für die Toten der beiden Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Dies mißfällt der Bildungstätte Anne Frank und regt 2019 eine Neuformulierung des hessischen Feiertagsgesetzes an. Die meisten Bundesländer legten den Inhalt dieses Tages nicht genauer fest, teilte die Frankfurter Bildungseinrichtung mit. Hessen definiere den Volkstrauertag dagegen per Gesetz als „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und die Toten beider Weltkriege“. Dadurch würden die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen und gefallene Wehrmachtssoldaten im Gedenken auf eine Stufe gestellt, hieß es.