Wenn alles gleich gültig ist, ist alles gleichgültig!

Martin Luther (Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren, 1528, Sammlung Lutherhaus Wittenberg) Atelier/Werkstatt von Lucas Cranach der Ältere • Public domain
Martin Luther • (Werkstatt Lucas Cranachs des Älteren, 1528, Sammlung Lutherhaus Wittenberg) • Public domain


Christliche Kirchen schaffen Christus als Heilsbringer ab.

Leider gibt meine Kirche (Evangelische Kirche in Deutschland) darin eine ganz zentrale Glaubensgrundlage aller Christen auf, nämlich, dass in Christus das Heil für alle Menschen gekommen ist.

Johannes 14,6:
Jesus, der Weg zum Vater
»Jesus sagte zu Thomas: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich!«

Apostelgeschichte 4,12:
Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat
»In ihm allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.«

Hier wird die tiefe und existenzielle Krise der Theologie und der Kirche deutlich: Sie glaubt selbst nicht mehr daran, objektive Wahrheiten in den Händen zu halten. Und so hat sie auch nichts mehr, woran man sich sicher halten kann, weder im Leben noch im Sterben.

Ich denke Deutschland nimmt nicht Abschied von Gott sondern von seinem teilweise närrischen Bodenpersonal. Kann denn jemand einige repräsentative Kirchenkaschperl in den höchsten Positionen noch ernst nehmen. Das sind keine „guten Hirten“ mehr!

Kein Wunder, dass die Botschaft der Kirche heute weder als attraktiv noch als provokant wahrgenommen wird sondern einfach nur noch desinteressiertes Achselzucken hervorruft.

Man muss den Ex-Mönch Luther als Reaktion auf die empörenden gesellschaftlichen Zustände der Kirche seiner Zeit verstehen.
Als (heute würde man sagen ‚Insider‘) kath. Mönch kannte er ja genau die Mißstände und Verfehlungen und Verirrungen – und er kannte die Zustände im Volk: eine weit auseinanderklaffende Schere sozialer Ungerechtigkeit.

Er nannte die Dinge beim Namen.  Drastisch. Plastisch. Mit einem Deutsch dessen Wirklichkeitsnähe sich von dem abgehobenen lateinischen Sakral-Geschwurbel im Konvent deutlich, scharf und schmerzhaft abhob.

Schade dass wir solche Prediger heute nicht mehr haben. Weder auf der Kanzel – noch in den Parlamenten, von Dr. Curio mal abgesehen. Das Wort ‚Hetzer‚ ist in dem Zusammenhang jedoch nicht angebracht!

Deshalb ist es 500 Jahre nach Luther allerhöchste Zeit für eine neue Reformation. Buchstabieren wir es heute wieder neu:
Allein die Schrift! Christus allein!
Für alle Menschen, zu allen Zeiten! Nur so hat Kirche Zukunft.

Der Allah hat in meiner Kirche nix verloren. Der Allah ist in unserer christlichen  Kirche ein Scharlatan, denn es gibt keine anderen Götter als den Allmächtigen.

Verflucht seien die, welche die Christen als Ungläubige bezeichnen.

>> Wenn alles gleich gültig ist, ist alles gleichgültig. <<

Deutschland, Heimat der Weltoffenheit

Ja so war es schon immer, Deutschland ist weltoffen und es wanderten immer wieder ein paar Hundert (oder auch mehr) Menschen im Jahr aus fremden Kulturen in unser Land ein, integrierten sich meist in unsere Gewohnheiten und Sitten und gingen dabei in unserer Kultur auf.

Oft war es eine Bereicherung für die Einheimischen und so kann ich mich an einen Arzt mit ausländischen Wurzeln in den 70er Jahren erinnern zu dem auch wir Kinder gern in die Sprechstunde gingen.

Allerdings schwappte Mitte der 80er Jahre eine Asylwelle nach Deutschland, welche die Politik scheinbar nur künstlich beunruhigte doch m.E. wehrlos hingenommen wurde. Zu der Zeit wurden viele Bundesbeamte zur Verwaltung des Zustands nach Zirndorf abgeordnet. Mit der mehrmillionenfachen unkontrollierten Zuwanderung seit 2015 häufen sich jedoch die Stimmen von Deutschen man fühle sich im eigenen Land fremd und nicht erst seit dem Kölner Silvester nicht mehr sicher.

Ferda Ataman meint dabei in einer Zeitung „ERMUTIGEN“ der Amadeo-Antonio-Stiftung:

Wir reden erst über Heimat-Sehnsucht, seit viele Geflüchtete gekommen sind. Politiker, die derzeit über Heimat reden, suchen in der Regel eine Antwort auf die grassierende »Fremdenangst«. Doch das ist brandgefährlich. Denn in diesem Kontext kann Heimat nur bedeuten, dass es um Blut und Boden geht: Deutschland als Heimat der Menschen, die zuerst hier waren. Und also auch bestimmte Vorrechte haben. Hier wird Heimat zum weniger verpönten Begriff für »Volk« und »Nation«. Heimat ist nicht länger hybrid und erwerbbar, sondern ein Code für »Deutschland den Deutschen«. Eine ratlose und falsche Antwort auf den Rassismus im Diskurs.

Der ganze Bericht ist hier nachzulesen (bitte anklicken)

Leider sieht Ferda Ataman auch in der Corona-Epedemie scheinbar überall in Deutschland Fremdenfeinde!

Liest die türkischstämmige Ferda Ataman auch die türkische Tageszeitung „Hürriyet“?

Dort steht neben dem Zeitungstitel in Kombination mit der türkischen Staatsflagge das Leitwort „Die Türkei den Türkenª („Türkiye Türklerindir“)

Nachdem der Hürriyet auch in Deutschland frei erhältlich ist stellte der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann die kleine Anfrage:

Wie bewertet die Bundesregierung das neben dem Zeitungstitel in Kombination mit der türkischen Staatsflagge befindliche Leitwort der in Deutschland frei erhältlichen türkischen Tageszeitung „Hürriyet“: „Die Türkei den Türken“ („Türkiye Türklerindir“)?

Antwort des Staatsministers Hans Martin Bury vom 18. März 2005 in der Drucksache 15/5167:

Das Zitat aus den Schriften des Staatsgründers und ersten Staatspräsidenten der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, stammt aus den Jahren der alliierten Besatzung der Türkei.

Nachdem laut Herrn Gysi das Besatzungsstatut in Deutschland noch heute besteht, wäre es da nicht angebracht die Bildzeitung, wenn auch mit einigen Jahrzehnten „Verspätung“ mit Deutschlandfahne und dem Leitwort „Deutschland den Deutschen“ auszustatten?

AfD-Flügel erwiesen rechtsextrem?

Bild: Olaf Kosinsky (kosinsky.eu)
Lizenz: CC BY-SA 3.0-de
via Wikimedia Commons

Berlin, 12.03.2020
Der Präsident des Verfassungsschutzes, Thomas Haldenwang, äußert sich am Donnerstagvormittag zum Kampf gegen den Rechtsextremismus. Die Behörde lud zu einer Pressekonferenz um 11.00 Uhr in Berlin, ohne weitere Details zu nennen.

In der Pressekonferenz wurde offensichtlich, dass Herr Haldenwang, der scheinbar wie ein Politiker und nicht wie ein neutraler Behördenchef auftrat, als Ergebnis dieser Beobachtung m.E. kaum etwas gegen den „Flügel“ vorzuweisen hatte. Er wiederholte seine bereits bekannten Vorwürfe und griff erneut politische Positionen des Flügels an, die sich wohl im Rahmen der Verfassung bewegen. Dabei wurden einzelne Äußerungen von AfD-Politikern u.a. herausgepickt zitiert. Daneben bezog er sich auf andere wohl tatsächliche rechtextreme Vorfälle außerhalb der AfD.

Abschließend sieht Haldenwang die zur Gewissheit verdichtete Annahme, dass der AfD-Flügel als erwiesen rechtsextremistisch einzustufen ist als belegt an. Zum Instrumentarium, das der Verfassungsschutz jetzt gegen den AfD-Flügel anwenden darf zählen u.a. die Observation wie auch das Anwerben von Informanten. Daten zu einzelnen Personen dürfen gesammelt und gespeichert werden.

Die Diskussionen um die Themen

  • Islam
  • Migration
  • illegaler Grenzübertritt und Aufenthalt
  • Ausländerkriminalität in Deutschland
  • Deutsche Werte und Kultur
  • u.a.

führen im gleichzeitigen Sprachgebrauch von auch im Nationalsozialismus gebräuchlichen Begriffen (die sprachen auch deutsch!) gelegentlich zu Mißverständnissen!

Gerade im Hinblick auf zu erwartende Beobachtung und Unterwanderung sollte man die Reihen geschlossen halten und dem politischen Gegner keine offene Flanke bieten.

Sollte jemand eine Wortschöpfung „Verauschwitzen“ betreiben wäre das zumindest dümmlich. Ist die Person in einer politischen Funktion in der Opposition in Deutschland kann man das als selbstdemontierend bezeichnen und vielleicht als subversiv erkennen.

Freilich liegt es m.E. auf der Hand, die Gegner der AfD, die die AfD bekämpfen, wollen keine ‚andere‘ AfD, sondern gar keine. Ich bin der Meinung, dass der Verfassungsschutz, – sollte Höcke und andere die Partei verlassen, sich einfach den nächsten unliebsamen Kandidaten krallen würde.

http://youtu.be/gA0THE7bw2w

Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier

Ein gutes Lied. Ist es das Spiegelbild unserer Republik?

Zeilen wie „Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier. Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir. Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten“ und Worte wie „Bananenrepublik“ zeigen was er über das System denkt!

Wen meint Reinhard Mey mit der obigen Zeile? Wer ist „längst hier“ während man sich „rüstet“.

Für Mey entwickelt sich wohl die Politik zum „Narrenschiff“: „Keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten! Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken, die Mannschaft lauter meineidige Halunken, der Funker zu feig’, um SOS zu funken. Klabautermann führt das Narrenschiff – volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff.“

Das Lied stammt bereits von 1998 – doch es wird wohl mit jeder Regierung aktueller“.

Den Text findet ihr unter dem Lied bei youtube

– Reinhard Mey: Das Narrenschiff (live) Album : „Flaschenpost“ (1998) –

www.Buergerplattform.com

Neuer OB in Hannover: Was ist ein “liberaler Muslim”?

Foto: belit-onay.de CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons

Foto: belit-onay.de CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons

Der neue OB von Hannover Belit Onay wird häufig als „liberaler Muslim“ bezeichnet. Doch der Begriff „liberal“ ist an dieser Stelle untauglich. Nicht liberal – säkular zu sein (wie etwa Cem Özdemir) macht den Unterschied zur religiösen Orthodoxie. Viele hoffen, dass Onay sich vom lässig-bequemen „liberalen Muslim“ zu einem Streiter für einen säkular abgerüsteten, verfassungskonformen Islam weiterentwickeln wird. weiterlesen auf achgut.com (bitte anklicken)

Helmut Schmidt zu den Mohammedanern

„Wer die Zahlen der Moslems in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf.“ Quelle: Schmidt, Helmut: Außer Dienst, Seite 236, München: Pantheon Verlag 2008
„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“, sagte Helmut Schmidt 2005 in einem Interview mit dem Focus. Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“
„Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren“,

„Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.“ Es sei deshalb falsch, Ausländer für die Arbeitslosigkeit verantwortlich zu machen. Diejenigen, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollten oder könnten „hätte man besser draußen gelassen“.

http://youtu.be/sj2iG3gOolw