Griechenland-Rettung: 330 Milliarden Euro wurden verbrannt

Im Zuge der Eurorettung hat Griechenland, inklusive noch von Griechenland abrufbarer Mittel, 330 Milliarden Euro erhalten. Das dritte Rettungspaket ging mit dem Versprechen Wolfgang Schäubles einher, dass sich der IWF daran beteilige. Dem ist aber nicht so, wie sich jetzt herausstellt.

Aber nicht nur damit hat der ehemalige Finanzminister die Abgeordneten und die Öffentlichkeit getäuscht. Denn schon 2012 sagte Schäuble, dass es “[…]kein zweites Rettungspaket für Griechenland geben.“ wird. Und nun fließt noch mal eine “letzte” Tranche von 15 Milliarden Euro.

Aber was haben diese Rettungspakete bewirkt? Die Arbeitslosenquote ist vom Beginn der Krise 2010 von 12,7% auf 21,5% im Jahr 2017 gestiegen, mit einer Spitze von 27,5% im Jahr 2013. Politisch betrachtet wurden dadurch die extremen Ränder gestärkt, denn eine linksradikale Partei regiert nun in Griechenland und im Parlament befindet sich mittlerweile eine neonazistische Partei. Der gesellschaftliche Frieden in Griechenland und die Beziehungen zu anderen Nationen Europas haben drastisch gelitten.

Griechenland hätte nicht über Jahre bis heute leiden müssen, wenn sie anstatt Rettungspakete gegen Auflagen anzunehmen, aus dem Euro ausgetreten wären. Dies fordert die AfD seit ihrer Gründung 2013 und dies tun wir heute immer noch, denn auch im Jahr 2018 ist der Euro zu stark für eine griechische Wirtschaft, die ohne staatliche Stützen auskommen will, ergo nachhaltig ist. Um auch in Zukunft keine indirekten Transfers nach Griechenland durch deutsches Steuergeld zu bezahlen und für die dortige Politik zu haften, muss Griechenland den Euroraum verlassen.

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geschrieben von: Peter Hollatz

Peter Hollatz

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