„Heißer Sand“ – und ein verlorenes Land…

Mitte der 70er gab es wohl keine Bundesgrenzschutzkantine wo nicht
„Heißer Sand“ gesungen wurde und man war sich sicher, da waren Kameraden, auf die konnte „Mann“ sich verlassen.

Die zeitgenössischen Bezüge der kleinen Phrase „Heißer Sand und ein verlorenes Land / und ein Leben in Gefahr“ weisen im zeitlichen Bezug Parallelen auf. Besitzen sowohl „Sand“ wie auch „verlorenes Land“ durchaus ambivalente Konnotationen. Betrachten wir das private Schicksal Tinos, so ,brennt’ diesem – metaphorisch gesehen – ,der Boden unter den Füßen’; andererseits bekämpfen sich zu der Zeit auf dem klimatisch wie militärisch heißen Terrain Algeriens Legionäre und FNL-Kämpfer, wobei die zusätzliche ,Aufheizung’ der Sahara durch französische Atombombentests vom Texter vermutlich nicht einmal mitgedacht war. Tino hat seine italienische Heimat verloren, Frankreich spätestens mit dem 1961er Referendum seine wichtigste nordafrikanische Kolonie.

http://youtu.be/B13iJJdrbZw

geschrieben von: Peter Hollatz

Peter Hollatz

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